Rassendiagnose Zigeuner. Der Völkermord an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung
Laufzeit: 11. Mai 2017 bis 02. Juli 2017
Verachtet, entrechtet und verfolgt: Eine neue Ausstellung im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände beleuchtet die Geschichte der Sinti und Roma - von der systematischen Vernichtung im Dritten Reich bis hin zum Kampf um Anerkennung im Nachkriegsdeutschland und ihrer oftmals noch immer schwierigen Situation in Europa.
Ausgangs- und Schwerpunkt der Ausstellung ist der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma: von der Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit im Deutschen Reich bis zur systematischen Vernichtung im besetzten Europa. Den Täterdokumenten werden historische Privatund Familienfotos der von Verfolgung betroffenen Menschen entgegengesetzt.
Der zweite Teil behandelt die Geschichte der Überlebenden im Nachkriegsdeutschland, die erst spät als NS-Opfer anerkannt wurden. Er zeigt den maßgeblichen Anteil der Bürgerrechtsbewegung der deutschen Sinti und Roma, die ideologischen und personellen Kontinuitäten aus der Zeit des "Dritten Reiches" zum Gegenstand einer gesellschaftlichen Debatte zu machen.
Zur Museumseite: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
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