180°: Die Sammlung im Kubus
Laufzeit: 19. November 2011 bis 14. Oktober 2012
Die Drehung um 180° bedeutet nicht nur, dass die Sammlung auf Zeit in den Kubus wandert, sondern insbesondere, dass bekannte Erzählmuster hinterfragt und womöglich auf den Kopf gestellt werden. Vier große Themenräume beleuchten die Sammlung jenseits der üblichen kunsthistorischen Kategorisierungen und stellen über die Zeiten hinweg visuelle und inhaltliche Verbindungen dar. Unter der von Ludwig Uhland entlehnten Gedichtzeile "Mein Stuttgart immerdar" wird die Stadt durch verschiedene Ansichten bebildert, während es in dem der Ortlosigkeit gewidmeten Saal um die abstrakte Formsprache - "Kein Ort. Nirgends" - geht. In der zweiten Etage stehen sich, nach Foucaults philosophischer Abhandlung "Les mots et les choses" benannt, die Dinge und die Wörter gegenüber und räsonieren über die Beschreibung und Erfassung von Welt. Dazwischen widmen sich Räume den monographischen Sammlungskünstlern Willi Baumeister, Dieter Roth, Wolfgang Laib und Otto Dix.
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